Mitteilungen

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Ausstellung zum 450. Geburtstag von Anton Praetorius

Der gebürtige Lippstädter Anton Praetorius war für die evangelische Kirche, was der Jesuit Friedrich Spee von Langenfeld auf katholischer Seite war: Mutig und engagiert traten beide gegen die Verfolgung angeblicher Hexen und Zauberer auf. Diese erlebte in den unruhigen Zeiten des 16. und 17. Jahrhunderts ihren Höhepunkt. Was Praetorius dagegen unternommen hat, ist in einer Ausstellung in der Rathausgalerie Sept./Okt. 2010 zu erfahren. Gestaltet wird die Präsentation von dem Unnaer Pfarrer Hartmut Hegeler, der auch bei der Eröffnung am 03.09.2010, 19.30 Uhr, sprechen wird.

Außerdem werden die Hexenverfolgungen hier in Lippstadt thematisiert. Dabei liegen auch die Prozessakten von 1630 und 1676/77 in einer modernen Abschrift aus.

Historisches Stadtmodell - Modernes Stadtmodell

Das Blasiusessen im Februar brachte in diesem Jahr den Marineverein Lippstadt und den Heimatbund zusammen. Damit bedankten wir uns für die Mithilfe bei der Auffrischung des historischen Stadtmodells im Rathaus. Dieses ist nach der Restaurierung auch unter einer neuen Glashaube ins rechte Licht gerückt. Besonders wir Stadtführer wissen die von der Stadt und dem Heimatbund finanzierte Aktion zu schätzen und entdecken mit unseren Besuchern immer wieder neue Seiten an einer alten Stadt.
An der Finanzierung des zum Stadtjubiläum geplanten Stadtmodells des heutigen Lippstadt aus Bronze, welches seinen Platz unter freiem Himmel haben wird, beteiligt sich der Heimatbund mit einer erheblichen Summe. Derzeit finden vor Ort im Atelier des Künstlers in Welver die abschließenden Beratungen statt.

Veranstaltungen zum Stadtjubiläum

Das 825-jährige Stadtjubiläum ist in diesem Jahr Leitfaden für unsere Veranstaltungen, die wir unter dem Motto „Stadt-Land-Fluss" anbieten. Die Stadtspaziergänge folgen durch alle Jahrhunderte seit der Stadtgründung Themen, die eben diese Zeit in unserer Stadt prägten.
Es wurden bereits vier Stadtspaziergänge zu den  Themen durchgeführt: "Märkte und Pilger", „Lippstädter Zunftwesen", „Die Reformation verändert die Stadt" sowie „Bürgerliche Bauformen" durchgeführt. Trotz widriger Witterung waren besonders die zweite und die dritte Veranstaltung sehr gut besucht. Das diesjährige Radtouren-Programm vermittelt einen Überblick über alle Ortsteile von Lippstadt, die sicher seit dem letzten Stadtjubiläum 1985 ihre Verbundenheit mit der Stadt und ihre Eigenständigkeit weiterentwickelt haben.
Auf das Jahr verteilt bieten wir darüber hinaus Vorträge zu aktuellen Themen und besonderen Jahrestagen an: Der sehr lebendige Vortrag von Annette Schoop am 4. März zum Thema Königin Luise machte den Anfang und wird ergänzt durch die geplante eintägige  Museumsfahrt nach Berlin am 29 Mai. Im Juli und November befassen sich zwei weitere Vorträge mit der Thematik der Stadtgründung und der Datierung des Lippifloriums. Im September spricht die Referentin Dr. Perrefort über Bürgermeister Möller, dem wir ausführliche Stadtnachrichten verdanken. Wir hoffen, dass wir mit diesem thematisch recht unterschiedlich akzentuierten Vortragsreigen weiterhin auf reges Interesse unserer Mitglieder und des Lippstädter Publikumstreffen treffen werden.

Ebenfalls im September, am 11. September wird hier in Lippstadt der Heimatgebietstag stattfinden, in dessen Organisation der Heimatbund Lippstadt bereits intensiv mit eingebunden ist. Wir hoffen, dass sich die mehr als 100 Vertreter der Heimat- und Geschichtsvereine in unserer Stadt wohlfühlen werden.

 

Lippstadter Spuren

Die Spurenheft-Reihe, schon seit vielen Jahren von der Volksbank Lippstadt finanziell unterstützt, wird in diesem Jahr unter der bewährten Schriftleitung von H. C. Fennenkötter fortgesetzt. Die Arbeitsgruppe Frauen - Geschichte, hat eine Vielzahl von Beiträgen über Frauen in Lippstadt - gestern und heute (so der vorläufige Arbeitstitel)  zusammengetragen. Gemeinsam mit Frau Dr. Becker und den Autorinnen freuen wir uns, dass mit diesem neuen Spurenheft die Reihe durch eine aktuelle und historisch wie gesamtgesellschaftlich interessante Themenstellung bereichert wird.

Das historische Stadtmodell im Rathaus

Das Stadtmodell, das aus dem Jahre 1934 stammt und seit Jahren im ersten Stock des Rathauses steht, zeigt dem Besucher die Stadt Lippstadt, wie sie sich als Festungsstadt im 17. Jahrhundert präsentierte. Auf Anregung des Heimatbundes werden nun behutsame Reinigungs- und Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Die Stadtgräben im Modell werden von Staub befreit, lose Teile der Modellbaustadt Lippstadt werden befestigt und alles wird farblich ein wenig aufgefrischt. Diese ersten Schritte werden ergänzt durch weitere, die die Stadt Lippstadt und der Heimatbund finanziell tragen. Das Modell wird noch eine neue Abdeckung erhalten und auch eine Beleuchtung.

Das Stadtmodell wurde von Mitarbeitern des Bauhofs "tiefergelegt", um auch Kindern einen besseren Blick auf die Vergangenheit der Stadt tor Lippe zu ermöglichen. Eingebunden in dieses Projekt sind Herr Wittrock (Stadt Lippstadt), Frau Dr. Becker (Stadtarchiv), Dr. Pötter (Stadtmuseum), der Heimatbund Lippstadt und der Marineverein, der mit viel Fingerspitzengefühl den winzig kleinen Bauteilen wieder zu Standfestigkeit verhilft.

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