Programm
Datum: 30.04.2027
Leiter/in: Annette Schoop
Exkursion: Der „Hagener Impuls“ und seine Schätze
Das Datum ist nur ein Platzhalter!
Die Fahrt führt nach Hagen. Ziele sind die Villa Hohenhof, die Künstlerkolonie Stirnband sowie das Osthaus Museum. Was macht ein junger Mann mit dem Millionenerbe aus der Fabrik seines Großvaters? Der Hagener Industriellensohn Karl Ernst Osthaus setzte sich zu Anfang des vorigen Jahrhunderts zum Ziel, mit Kunst das (Alltags)-Leben seiner Mitmenschen zu verschönern. Von Hagen ausgehend erlangte sein Lebenswerk, die „Folkwang-Bewegung“, Bedeutung in der internationalen Kunstszene. Dazu ließ er zahlreiche Künstler und Künstlerinnen nach Hagen kommen, für seine Familie die bekannte Villa Hohenhof erbauen und bis ins Kleinste künstlerisch ausgestalten. Dieser Bau kann während der Exkursionen innen und außen besichtigt werden. Gleich nebenan wohnten mehrere von Osthaus geförderte Künstler und Künstlerinnen in individuellen Wohnhäusern, die das Gesamtensemble der Straße „Am Stirnband“ bilden. Dorthin werden wir einen Spaziergang 9 unternehmen. Am Nachmittag werden wir im Karl-Ernst Osthaus Museum in der Hagener Innenstadt Gemälde und Skulpturen aus seiner Sammlung im Rahmen einer Führung kennenlernen.
Zeit und Anmeldeformalitäten werden noch hier und in der lokalen Presse bekannt gegeben.
Datum: 14.04.2027
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Treffpunkt: Rathaussaal
Leiter/in: Dr. Marlies Wigge
Jahreshauptversammlung
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung referiert Dr. Christine Schönebeck über die Hofstelle Steinbecker (Cappelstraße 74).
Datum: 31.03.2027
Treffpunkt: Cappelstraße 74
Leiter/in: Peter Epping, Dr. Marlies Wigge
Besichtigung: Hofstelle Steinbecker
Das Datum ist nur ein Platzhalter!
Das Gebäudeensemble „Auf’m Dudel“ entwickelte sich über mehrere Jahrhunderte von einem innerstädtischen landwirtschaftlichen Hof zu einem kleinen Gewerbebetrieb, in und bei dem auch zugleich gewohnt wurde. Die Hofstelle konnte am 13.09.2026 am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden und wird demnächst umfassend renoviert und saniert. Herr Epping als Eigentümer des Objektes ermöglicht noch einmal im Rahmen einer Begehung, sich die historischen Nutzungen veranschaulichen zu können.
Mitte Januar wird der konkrete Termin bekanntgegeben. Veranstaltung ohne Anmeldung.
Datum: 11.02.2027
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Treffpunkt: Stadtarchiv Lippstadt Soeststraße 8
Leiter/in: Dieter Olmesdahl
Vortrag: "Draht aus Lippstadt in die Welt"
Der Vortrag schließt thematisch an die Begehung des Uniongeländes im Januar an. Das Lippstädter Werk war Teil der Westfälischen Union, zeitweise des größten europäischen Drahtherstellers. Drahtstifte aus Lippstadt wurden in Japan gefragt, Lippstädter Drahtseile hielten Autobahnbrücken über den Rhein, eine Straße über einen norwegischen Fjord und die Kabinen einer Seilbahn. An die wirtschaftliche Entwicklung angepasst wurde eine breite Palette von Produkten, teilweise einfach erscheinend, aber auf hohem technischen Niveau, hergestellt. Nicht nur der Lippstädter Süden zeigt noch heute vielfältige Spuren des einstmals größten Lippstädter Unternehmens.
Für den Vortrag müssen Karten erworben werden für 2,- €/Stück bei der Kulturinformation im Rathaus. Der Kartenverkauf beginnt am 12. Januar 2027.
Datum: 31.01.2027
Besichtigung: Uniongelände Lippstadt
Das Datum ist nur ein Platzhalter!
Nachdem es nunmehr der Stadt Lippstadt gelungen ist, die restlichen Flächen des Uniongeländes zu erwerben, stellen sich Überlegungen an, wie dieses Gelände genutzt und überplant werden kann. Die Bürger und Bürgerinnen Lippstadts sollen frühzeitig in den Prozess einbezogen werden, auch eine externe Firma steht beratend zur Seite. Bei dieser Führung über das Gelände können die Ausmaße, die derzeitige Bebauung und Nutzung einiger Gebäude besichtigt werden. Das ermöglicht die Vorstellung dessen, welche Möglichkeiten sich einer späteren Nutzung hier ergeben.
Veranstaltung mit Anmeldung: vorstand@heimatbund-lippstadt.de Dieses Angebot ist noch nicht fest terminiert, hierzu wird es weitere Informationen in der Presse und hier auf der Homepage geben.
Datum: 03.12.2026
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Treffpunkt: Baustelle „Neues Stadthaus“
Leiter/in: Heinrich Horstmann, Dr. Marlies Wigge
Besichtigung: Baustelle des neuen Stadthauses
In der südwestlichen Altstadt wächst das neue Stadthaus in die Höhe. Mittlerweile ist von außen sehr gut erkennbar, wie dieses gestaltet wird. Aber wie sieht es von innen aus? Bei dieser Besichtigung unter Begleitung eines städtischen Mitarbeiters/Mitarbeiterin werden bisher unmögliche Einblicke gewährt und es können Fragen zum weiteren Werdegang gestellt werden.
Veranstaltung mit Voranmeldung: vorstand@heimatbund-lippstadt.de
Datum: 30.11.2026
Exkursion nach Dortmund: „Kirchen als vierte Orte!“
Das Datum ist nur ein Platzhalter!
Es ist geplant, Ende November die Ausstellung "Kirchen als vierte Orte!" zu besuchen. Die Anreise/Abreise wird mit der Bahn erfolgen, nach der Führung durch die Ausstellung ist der Besuch des Weihnachtsmarktes eine Option.
Diese Fahrt ist noch nicht terminiert, hierzu wird es weitere Informationen in der Presse und hier auf der Homepage geben.
Datum: 27.10.2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Brüderkirche
Leiter/in: Dr. Marlies Wigge
Sonderführung: „Kirmeslichter "
Zum Jubiläum „100 Jahre Herbstwoche“ findet in der Brüderkirche vom 09. – 30. Oktober 2026 eine Ausstellung statt. „Kirmeslichter“ zeigt typische, teils schon antike Kirmesobjekte, aber auch Erinnerungsstücke aus der Kaufmannschaft sowie Dachbodenschätze und Beiträge von Lippstädtern in Wort und Bild.
Veranstaltung ohne Anmeldung
Datum: 26.10.2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Treffpunkt: Brüderkirche
Leiter/in: Dr. Wolfgang Maron
Aus der Geschichte der Herbstwoche
Zum Ende der Kirmeslichter-Ausstellung hält der Lippstädter Historiker Dr. Wolfgang Maron noch einmal einen Vortrag zum Thema "Aus der Geschichte der Herbstwoche".Mit umfangreichem Bildmaterial geht er auf Bekanntes und weniger Bekanntes aus der nunmehr hundertjährigen Geschichte des Lippstädter Volksfestes ein.
Datum: 25.10.2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Brüderkirche
Leiter/in: Dr. Marlies Wigge
Sonderführung: „Kirmeslichter
Zum Jubiläum „100 Jahre Herbstwoche“ findet in der Brüderkirche vom 09. – 30. Oktober 2026 eine Ausstellung statt. „Kirmeslichter“ zeigt typische, teils schon antike Kirmesobjekte, aber auch Erinnerungsstücke aus der Kaufmannschaft sowie Dachbodenschätze und Beiträge von Lippstädtern in Wort und Bild.
Veranstaltung ohne Anmeldung
Datum: 27.09.2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Brüderkirche Lippstadt
Leiter/in: Felix Hemmers, freier Mitarbeiter im Projekt Zukunft-Kirchen-Räume
Vortrag: Kirchen als vierte Orte
Zwischen 30 und 50 Prozent der Kirchengebäude in Deutschland
werden in den kommenden Jahrzehnten leer stehen. Von den
ungefähr 6.000 Kirchen in Nordrhein-Westfalen fallen also bis zu
3.000 aus der Nutzung.
Dem Leerstand und Abriss von Kirchen steht ein gesellschaftlicher
Bedarf nach Orten für sozialen Austausch, Gemeinschaft und
gesellschaftliche Identifikation gegenüber.
Die Ausstellung „Kirchen als Vierte Orte. Perspektiven des
Wandels“ von Baukultur NRW thematisiert die Umnutzung von
Sakralgebäuden. In Lippstadt konnte die Ausstellung leider nicht
mehr gezeigt werden, deshalb freuen wir uns auf den Vortrag von
Felix Hemmers als Mitarbeiter dieser Ausstellung.
Veranstaltung ohne Anmeldung und ohne Eintritt
Datum: 03.09.2026
Uhrzeit: 8:15 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz hinter dem Cabrioli
Leiter/in: Brigitte Reich und Annette Schoop
Der Möhnesee aus bekannten und unbekannten Perspektiven
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderverein Stadtmuseum (Busfahrt):
Um 9:30 Uhr wird es eine Führung vom Ruhrverband auf und in der Staumauer geben (ca. 2 Std.).
Von der Staumauer kommt man mit einem kleinen Spaziergang zum oberhalb gelegenen Heinrich-Lübke-Haus (Heimvolkshochschule) mit Hausführung und Information zum Haus (ca. 20 Min.).
Anschließend besteht die Möglichkeit im Heinrich-Lübke-Haus zu Mittag zu essen (nur mit Voranmeldung, nicht im Fahrtpreis inbegriffen: Angeboten wird ein Mittagsbuffet mit Suppe, 2 versch. Hauptgerichten, Beilagen zur Auswahl, einem vegetarischen Gericht, Dessert und Wasser zum Preis von 19,00 €. Wer teilnehmen möchte, muss sich bei Anmeldung zur Fahrt verbindlich zum Essen anmelden. Das Essen wird vor Ort abgerechnet)
Um 14.30 Uhr findet eine Führung im nahegelegenen LIZ (Landschafts-Informationszentrum) in Günne zu den Themen Naturschutz, Entstehung des Möhnesees und zur Möhnekatastrophe statt (Dauer 1,5 – 2 Std.)
Während der Rückfahrt machen wir um ca. 16.30 Uhr einen Zwischenstopp an der Drüggelter Kapelle mit herrlichem Blick auf den Möhnesee und Führung in der Kapelle (ca. 30-45 Min.)
Heimfahrt um ca. 17.30 Uhr
Kosten pro Person 30,- €. Karten gibt es ab dem 18. August im Pressehaus an der Marktstraße.Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen begrenzt.
(die einzelnen Stationen der Fahrt sind nicht uneingeschränkt barrierefrei)
Datum: 06.08.2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Treffpunkt: Stadtarchiv
Leiter/in: Daniel Sobanski
Rasenerzförderung der Eisenhütte Westfalia, Lünen in Lippstadt und Umgebung
Im 19. Jh. sind Erzförderung und Aufbau moderner Verkehrswege wie Kanal und Eisenbahn rund um Lippstadt eng verzahnt. Die Eisenhütte Westfalia aus Lünen, einer der frühen Pioniere der Schwerindustrie des Ruhrgebiets, förderte seit den 1820er Jahren an der Lippe sogenanntes Raseneisenerz. Die Umgebung von Lippstadt war von Anfang an Schwerpunkt der Rohstoffgewinnung und blieb bis Ende des 19. Jahrhunderts auch wichtiger Umschlagplatz für diese Ressource.
Karten (2 Euro) können ab Mittwoch 01.07.2026 bei der Kulturinformation im Rathaus gekauft werden.
Datum: 09.07.2026
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Rathaus
Leiter/in: Christine Zander-Lödige
Führung: „Kaffee, Tee und Kolonialwaren“
Von der Handelssiedlung zur ‚Fairtrade town‘
Die Führung durch Lippstadt als ‚Fairtrade town‘ zeigt interessierten Teilnehmer/innen die Entwicklung von der mittelalterlichen Handelssiedlung und Hansestadt hin zum heutigen Geschäftszentrum mit der Auszeichnung ‚Fairtrade town‘ für fairen Handel.
Dabei werden die Themen Fairtrade, Nachhaltigkeit und internationale Handelsbeziehungen erläutert, ebenso die Bedeutung des fairen Handels auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. Die Teilnehmer/innen erfahren konkret, wo sie in Lippstadt faire und nachhaltige Produkte finden, z.B. Lebensmittel, Kosmetik und Textilien.
Die Stadtführung dauert ca. 90 Minuten, sie startet am Rathaus und endet im Café ‚Einhorn-Apotheke‘, mit kleinen Kostproben und Informationsmaterial.
Veranstaltung ohne Anmeldung.
Datum: 13.06.2026
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Rathaus
Leiter/in: Josef Mackenberg
Führung: „Mir schwimmen die Felle weg“
Die Führung folgt ungefähr dem Weg der historischen Stadtführung und dauert ca. 90 Minuten. Diese Führung ist aber gespickt mit Redewendungen, Sprüchen und geflügelten Worten.
Das Motto nimmt Bezug auf den Wasserreichtum der Stadt und dem stärksten Amt, den Gerbern. Das Motto hätte aber auch lauten können: „Von Pfeffersäcken, Waschweibern und grauen Eminenzen.“
Die Führung eröffnet somit einen ganz neuen Blick auf unsere schöne Altstadt.
Veranstaltung ohne Anmeldung.
Datum: 30.05.2026
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Kuhmarkt
Leiter/in: Andree Scheidler
Radtour: Werkstatt T8 und Bienenhütte in Dedinghausen
Zunächst besuchen wir die Künstlerwerkstatt „T8“ von Katinka Winz. Das „T8“ ist ein vielseitig aufgestelltes Atelier, das die Kunst zum Menschen bringt. Hier können wir zahlreiche Exponate bestaunen. Frau Winz führt uns durch ihre Ausstellung.
Danach geht es zur Bienenhütte in der Feldflur von Dedinghausen. Imker Josef Schulte erläutert uns auf dem weitläufigen Areal die Herstellung von Honig. Dieser kann auch frisch vor Ort erworben werden.
Sowohl beim Atelier als auch bei der Bienenhütte bieten uns die Gastgeber Kaffee bzw. Kaltgetränke an.
Bei Rückfragen:
Andree Scheidler
per Telefon: 0170 905 14 16
oder per E-mail: andree.scheidler@gmx.de
Datum: 16.04.2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Treffpunkt: Rathaussaal
Leiter/in: Dr. Marlies Wigge
Jahreshauptversammlung
Tagesordnung- Begrüßung und Verlesen des Protokolls
- Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden
- Bericht des Kassierers
- Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
- Wahlen
- Verschiedenes
Anschließend referiert
Dr. Wolfgang Maron über die Geschichte der Lippstädter Herbstwoche
Datum: 11.04.2026
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Eingangsportal Josephskirche, Lippstadt
Leiter/in: Josef Mackenberg
Besichtigung: Josephkirche Lippstadt
Die Josephkirche ist 1902 konsekriert wurden. Der Bau erfolgte nach den Plänen der Paderborner Architekten Mündelein und Sirrenberg. Die Basilika reflektiert den neoromanischen Stil in bemerkenswerter Einheitlichkeit. Dieses bezieht sich auch gleichzeitig auf die Außen- und Innenausstattung.
Vor Ort erhalten wir eine Führung.
Veranstaltung ohne Anmeldung.
Datum: 20.03.2026
Uhrzeit: 8:30 Uhr
Treffpunkt: Haltestelle Lipperoder Straße (Behördenhaus)
Leiter/in: Dr. Marlies Wigge, Barbara Birkert
Tagesfahrt nach Dortmund: Bis zum bitteren Ende
Leider müssen wir die Fahrt aufgrund zu geringer Anmeldezahlen absagen.
Fahrt nach Dortmund anlässlich der Ermordung deutscher Mitarbeiter und französischer Zwangsarbeiter der Lippstädter Union-Werke in der Bittermark, Dortmund
Die Fahrt erinnert an eines der letzten großen Kriegsverbrechen vor 81 Jahren, bei dem kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges deutsche Mitarbeiter und französische Zwangsarbeiter der Union-Werke Lippstadt von den Nazis brutal hingerichtet wurden.
Bestraft wurde, dass die deutschen Arbeiter Menschlichkeit gezeigt hatten, denn sie hatten ihr Brot mit den französischen Zwangsarbeitern geteilt. Am Karfreitag, den 30. März 1945, wurden sie und mit ihnen zusammen weitere 89 Häftlinge aus anderen Städten im Dortmunder Rombergpark, Bittermark hingerichtet und anschließend in einem Bombentrichter verscharrt. Seit 1960 erinnert ein Mahnmal an das Verbrechen.
Wir besuchen ihre Gräber sowie das zentrale Mahnmal im Rombergpark und wir erfahren, warum ausgerechnet Apfelbäume im Stadtbild an die Kriegsverbrechen erinnern.
Dem Erinnern an die Gräuel zum Ende des zweiten Weltkriegs folgt am Nachmittag der Besuch im Borusseum, dem "schwarz-gelben Museum" am Westfalenstadion.
Als in den vergangenen Jahren u.a. im BVB der Hass von Rechtsradikalen auch auf dem Rasen immer stärker sichtbar wurde, machte der BVB mit beispiellosen Aktionen gegen Rechts auf sich aufmerksam.
Der Museumsbesuch soll neben Eindrücken aus der Fußballwelt auch diesen Aspekt der Arbeit von und mit Fanclubs des Vereins beleuchten. Der Besuch ist angefragt (auch abhängig von einem ggf. stattfindenden Heimspiel am 20.3.26 im Stadion Dortmund).
Datum: 12.03.2026
Uhrzeit: 9:30 Uhr
Treffpunkt: Busspur Jahnplatz, neben dem Cabrioli
Leiter/in: Annette Schoop
Zur Ruhe kommen und Trost finden
Ganztägige Busfahrt zu ausgewählten Kirchen und Besinnungsorten in der Soester BördeDurch viele Jahrhunderte hindurch haben Kirchen und Kapellen den Menschen Trost und Halt gegeben und Ruhe vermittelt. Im Laufe dieser Tagesexkursion sollen einige besondere Beispiele dafür besucht werden.
Zunächst geht auf das Gelände der ehemaligen Kasernen in Soest. Wir besuchen dort im Rahmen einer Führung die
„Gedenkstätte Französische Kapelle“. Ende Juli 1940 kamen etwa 1300 französische Soldaten und Offiziere als Kriegsgefangene nach Soest, unter ihnen auch Priester. Diese erhielten einen Raum zur Ausübung ihrer religiösen Feiern, die noch heute erhaltene Kapelle. Unter den Gefangenen befanden sich auch Künstler und Kreative, die durch ein außergewöhnliches Bildprogramm in den Wandmalereien ihren Kameraden Trost vermitteln sollten gegen das Heimweh und die Lasten der Gefangenschaft. Nach der Restaurierung strahlen die Wandmalereien wieder in leuchtenden Farben und wir können uns ihre besondere Wirkung auf die damaligen Gefangenen vorstellen.
Anschließend haben wir noch Zeit für einen kurzen Rundgang durch das zeitgeschichtliche Museum, das einen lebhaften Eindruck vermittelt von den harten Wohn- und Lebensbedingungen der damaligen französischen Kriegsgefangenen.
Nach einer selbst gestalteten Mittagspause in der Soester Innenstadt besuchen wir die kleine, versteckt gelegene Kirche „Maria zur Höhe“, die sogenannte „Hohnekirche“. Diese war seit dem Mittelalter den Bewohnern von Soest ein Ort des Trostes und der Besinnung. Im Rahmen einer Führung sollen die außergewöhnlichen Kunstwerke und ihre besonderen Botschaften den Kirchenbesuchern vermittelt werden.
In der anbrechenden Dunkelheit besuchen wir zuletzt die Dorfkirche St. Agatha im Werler Stadtteil Holtum. Diese Kirche wird immer noch als katholische Pfarrkirche genutzt, aber gleichzeitig ist sie als sogenannte „Meditationskirche“ ein Ort mit besonderer Ausstattung auch für Menschen, die zu den traditionellen kirchlichen Ritualen keinen Zugang mehr finden. In der Holtumer Kirche kann man selber meditative Musik, Textvorträge, Gesänge und Beleuchtung in unterschiedlichen Farbspektren auswählen. So sollen einzelnen Gäste oder auch Besuchergruppen auf individuelle Weise zu Ruhe und Besinnung kommen können. Die Holtumer Kirche ist ein Beispiel für die Änderung oder Ergänzung der traditionellen Kirchennutzung, über das sich die Teilnehmenden dieser Exkursion ihr eigenes Urteil bilden können.
Von Holtum aus wird die Rückreise angetreten, Ankunft etwa 18.00 Uhr an der Busspur Jahnplatz.
Kosten für den Bus und Eintritt: 33,- € pro PersonKarten werden ab dem 14.02.2026 über die Patriot-Geschäftsstelle in der Marktstraße verkauft.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Datum: 10.01.2026
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Oststraße 21, Lippstadt (Kapelle)
Leiter/in: Dagmar Bloem
Besichtigung: Vinzenz-Kolleg
Das Vinzenzkolleg war ursprünglich die private Villa von Wilhelm Kleine, dem Gründer der Brauerei Weissenburg, erbaut 1878.
Im Jahr 1921 erwarb der Orden der Vinzentiner das Gebäude. Heute dient das Gebäude als Tagungsort für seelsorgerische Tätigkeiten. Außerdem finden in der hauseigenen Kapelle Gottesdienste statt.
Pater Witzel erklärt uns Wissenswertes über die Kapelle, wir betrachten seine Krippenausstellung und zum Abschluss führt er uns ins Jagdzimmer.
Veranstaltung ohne Anmeldung.
Datum: 07.01.2026
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Am Bernhardbrunnen 1, Lippstadt
Leiter/in: Josef Mackenberg
Besuch: Kunstverein Lippstadt / Ausstellung
In den Räumen des Kunstvereins findet zu der Zeit eine Ausstellung von Astrid Kleine-Tebbe statt. Die Künstlerin selbst ist anwesend und kann zu ihren Kunstwerken befragt werden. Außerdem stellt der Vorsitzende Herr Laforet den Kunstverein vor.
Veranstaltung ohne Anmeldung.
Datum: 29.11.2025
Uhrzeit: 13:00 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof Lippstadt oder 14:45 Uhr LWL-Museum Kaiserpfalz Paderborn
Leiter/in: Andree Scheidler
Besichtigung/Führung: 775 - Westfalen
LWL-Museum Kaiserpfalz Paderborn
Von einer rätselhaften Ersterwähnung im Jahr 775 zum Herzogtum über ein Königreich zur preußischen Provinz bis zum Land Westfalen. Westfalen hatte in seiner Geschichte viele Gesichter. Auf rund 1.000qm wird die vielfältige Entwicklung Westfalens gezeigt. Wir besuchen die Ausstellung in der Kaiserpfalz. Dort erhalten wir eine Führung (ca. 90 min). Anschließend könnte bei ausreichendem Interesse ein Bummel über den Weihnachtsmarkt erfolgen.
Die Führung kostet für die gesamte Gruppe 60,- €, hinzu kommt der Eintritt von 11,- € pro Person. Es wird eine Kostenumlage vor Ort erfolgen.
Die Teilnehmerzahl ist wegen der Führung auf 25 Personen begrenzt.
Für die Bahnreisenden: bereits individuell vorhandene, gültige Fahrkarten dürfen gerne genutzt werden, ansonsten Gruppentarif. Gleiches gilt für den ÖPNV. Wer eine Fahrkarte benötigt, kann diese im Rahmen eines Gruppentickets am Bahnhof Lippstadt erwerben. Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Reisenden. Auch hier wird das Geld vor Ort eingesammelt.
In Paderborn erfolgt ein Fußmarsch von ca. 700 m von der Bushaltestelle bis zum Museum.
Verbindliche Anmeldungen bis zum 20.11.per Telefon (Mobilbox) unter 0170 905 14 16 oder per Email an: andree.scheidler@gmx.de. Bitte hierbei mitteilen, ob die Anreise per Bahn oder Auto erfolgt und ob ein Bahnticket benötigt wird.
Datum: 06.11.2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Treffpunkt: Stadtarchiv Lippstadt Soeststraße 8
Leiter/in: Dr. Walter Leimeier
Vortrag: "Wasser in Fülle führte die Lippe"
Wiederholungstermin aufgrund der hohen Nachfrage
Zur Geschichte der Lippstädter Wassermühlen
Viele Bürger unserer Stadt kennen die Mühlen nur noch vom Hörensagen und dies häufig unter den unterschiedlichsten Bezeichnungen. Wo befanden sich die Mühlen? Was wurde in ihnen gemahlen? Gehörten die Mühlen alle zur Stadt Lippstadt? Wie wirkte sich das Meliorationsprojekt der Boker Heideauf die Lippstädter Mühlen aus? Was führte zum Rechtsstreit?
Eine spannende Geschichtsstunde erwartet die Zuhörer.
Karten gibt es für 2,- € pro Person bei der Kulturinformation im Rathaus
Datum: 25.09.2025
Uhrzeit: 8:30 Uhr
Treffpunkt: Jahnplatz
Leiter/in: Annette Schoop und Brigitte Reich
Tagesfahrt mit dem Bus: Externsteine und Hermannsdenkmal
Natur und Kultur im Lipperland – Neues und Altbewährtes
Gemeinsame Exkursion des Lippstädter Heimatbundes und des Fördervereins Stadtmuseum Lippstadt
Das Natur- und Kulturdenkmal Externsteine, ein beliebtes Ausflugsziel, wird vom Historiker Roland Linde am Vormittag bei dieser Exkursion vorgestellt. Dabei werden neue Forschungsergebnisse weitergegeben. Auch gibt es die Möglichkeit, mit Herrn Linde die sonst nicht öffentlich zugänglichen Grotten zu besichtigen.
Auf der Weiterfahrt legen wir am späten Vormittag einen Zwischenaufenthalt am Hermannsdenkmal ein. Dort gibt es die Gelegenheit, das relativ neue „Hermaneum“, ein interaktives Museum zur Geschichte des Hermannsdenkmals, zu besuchen.
Anschließend geht es weiter in die Detmolder Innenstadt.
Die Mittagspause kann dort individuell gestaltet werden.
Zum Abschluss der Exkursion wird das Detmolder Residenzschloss besichtigt, wo die gemeinsame Geschichte der lippischen Herrscher und der Bevölkerung Lippstadts noch einmal deutlich wird.
Tagesablauf:
8.30.00 Uhr Abfahrt am Jahnplatz
10.00 Uhr Beginn der Führung an den Externsteinen durch den Historiker Roland Linde
12.00 Uhr Weiterfahrt zum Hermaneum am Hermannsdenkmal
12.45 Uhr Weiterfahrt in die Detmolder Innenstadt, Mittagspause
15.00 Uhr Besichtigung des Detmolder Residenzschlosses in Gruppen
16.30 Rückfahrt nach Lippstadt
17.30 Ankunft in Lippstadt
Bei den Zeitangaben können sich kurzfristige Verschiebungen ergeben.
Zur Vorbereitung auf die Exkursion wird der Vortrag von Roland Linde im Stadtarchiv Lippstadt am 23.9. um 18.30 Uhr empfohlen. Karten (2 €) ab 1.8. 2025 bei der KWL
Gruppengröße auf 25 Personen begrenzt
Anmeldung ab 25.08. in der Geschäftsstelle des „Patriot“, Lippstadt, Marktstr.
Kosten: 40 € für alle o.a. Programmpunkte, Mittagessen nicht eingerechnet
Datum: 23.09.2025
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Treffpunkt: Stadtarchiv, Soeststraße 8
Leiter/in: Roland Linde
Vortrag: Die Externsteine – Ein Natur- und Kulturdenkmal im Spannungsfeld von Esoterik, Neuheidentum und Wissenschaft
Die Externsteine im südlichen Teutoburger Wald sind ein Natur- und Kulturdenkmal von hohem Rang und ein beliebtes Ausflugsziel. Die Anlagen an den Externsteinen werden von der Wissenschaft mehrheitlich als Relikte des christlichen Mittelalters gedeutet, aber von verschiedenen Gruppen als vorchristliche Kultstätte und esoterischer Kraftort verehrt. Der Historiker Roland Linde aus Detmold geht in seinem Vortrag dem Mythos Externsteine nach.
Karten (2 Euro) bei der KWL ab 1. August 2025
Aus organisatorischen Gründen wurde der Vortrag von Herrn Roland Linde vom 10.9.25 auf Dienstag den 23.9.25 verschoben. Die Karten behalten ihre Gültigkeit, bzw. können bei der KWL zurückgegeben werden.
Datum: 16.07.2025
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Treffpunkt: Brüderkirche
Leiter/in: Dr. Christine Schönebeck
Ausstellung „180 Jahre Jakobikindergarten"
Der Heimatbund lädt ein, an einer Führung durch die Ausstellung in der Brüderkirche: „180 Jahre Jakobikindergarten“ durch Frau Dr. Schönebeck teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Datum: 14.06.2025
Uhrzeit: 13:00 Uhr
Treffpunkt: Kuhmarkt
Leiter/in: Andree Scheidler
Radtour für Elektrofahrräder: Haus Assen, Lippborg
Das zwischen Wäldern und Wassergräben liegende Wasserschloss Haus Assen ist im 11. Jahrhundert erbaut worden und kann auf eine bewegte Geschichte zurückschauen. Heute beherbergt es das sogenannte Noviziat der Diener Jesu und Mariens. Neu eingetretene Ordensleute verbringen hier den ersten Abschnitt ihrer spirituellen und theologischen Ausbildung. Zugleich ist es ein Haus der Stille und Erholung inmitten unberührter Natur.
Die einfache Entfernung ab Lippstadt beträgt ca. 25 Kilometer.
Da wir um 15.00 Uhr eine Führung erhalten, beginnt die Radtour bereits um 13.00 Uhr.
Vor Ort wird ein Obolus von 8,- € / Person erhoben.
Anreise mit dem Auto: Assenweg 1, 59510 Lippetal
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.
Anmeldung bitte an:
Andree Scheidler
Per Telefon: 02941 / 22690 (bitte auf Anrufbeantworter sprechen)
oder per Mail: andree.scheidler@gmx.de
Datum: 05.06.2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Treffpunkt: Stadtarchiv Lippstadt
Leiter/in: Dr. Walter Leimeier
Vortrag „Wasser in Fülle führte die Lippe“
Zur Geschichte der Lippstädter Wassermühlen
Die geplante Wiederholung des Vortrags an diesem Termin muss leider entfallen. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest.
Datum: 14.05.2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Treffpunkt: Rathaussaal
Leiter/in: Dr. Marlies Wigge
Jahreshauptversammlung
Die Tagesordnung wird noch bekanntgegeben.
Im Anschluss an den offiziellen Teil referiert Dr. Marlies Wigge zum Thema:
„50 Jahre Fußgängerzone in Lippstadt“
Als umstrittener Verkehrsversuch begonnen, "ins Wasser gefallen" und vertagt,
wurde das Projekt Fußgängerzone ab 1966 vom Aufreger zur Erfolgsgeschichte der
Lange Straße. Die Kaufleute brachten die Idee ein und waren immer wieder auch
Motor und Geldgeber für Neuerungen, um diese Straße zu einer einladenden
Shopping-Meile zu machen. Ein halbes Jahrhundert als Fußgängerzone bedeutet
auch Abrisse, Neubauten und einen Wandel, der sich in der Fassadengestaltung
verfolgen lässt und der rote Faden einer gemeinsamen Zeitreise ist.
Datum: 10.05.2025
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Museum Abtei Liesborn, Museumseingang, Abteiring 8 (rückwärtiger Teil des Museums!)
Leiter/in: Dr. Marlies Wigge
Besichtigung: „Die Witte-Chronik – Abtei- und Klostergeschichte von 1500 bis Neuzeit“
Bernhard Witte, um 1480 in Lippstadt geboren, war als Benediktinermönch in Liesborn und Chronist seiner Zeit eine Größe für Westfalen. Etwa 25 Jahre lang, bis 1520, schrieb er an dem Werk "Historia Westphaliae", in dem er auch die Quellen seiner Zeit miterfasste. Das Werk, 1778 in Münster erschienen, ist eine unschätzbare Quelle. Bernhard Wittes Wirken wird in der Ausstellung in Liesborn in seinem Kontext dargestellt.
Anmeldung bitte: Tel: 02941 9220470
Datum: 15.03.2025
Uhrzeit: 9:00 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Lipperoder Str. (Kreishaus)
Leiter/in: Dr. Marlies Wigge
Tagesfahrt (Bustour): „Kirchen und Nazis: Mutige waren die Ausnahme“
Sonderausstellung im Kloster Dalheim: Und vergib uns unsere Schuld? Kirchen und Klöster im Nationalsozialismus
Glühende Bekenntnisse, zögerlicher Protest oder massiver Widerstand: Wie standen Kirchen und Klöster zum Nationalsozialismus? Diesen Fragen geht derzeit eine Sonderausstellung im LWL-Museum für Klosterkultur in Lichtenau-Dalheim nach.
Der Heimatbund Lippstadt bietet die Gelegenheit, die fast vollständig erhaltene weitläufige Klosteranlage aus dem Mittelalter mit den prachtvollen Klostergärten sowie die Dauerausstellung zu 1700 Jahren klösterlicher Kulturgeschichte in Augenschein zu nehmen. Selbstverständlich kann zwischendurch auch in das Klosterwirtshaus und in den Klosterladen eingekehrt werden.
Die Schau "Und vergib uns unsere Schuld? Kirchen und Klöster im Nationalsozialismus“ beleuchtet die Wechselbeziehung zwischen den christlichen Kirchen, ihren Anhängern und dem totalitären Machtstreben des NS-Regimes. Auf zwei Etagen vermittelt die Ausstellung das Bild einer zerrissenen Gesellschaft von der Weimarer Republik bis zur Nachkriegszeit.
Es stehen Fragen über die Position und die Verantwortung der beiden großen christlichen Kirchen im Fokus, die anhand historischer Fakten und wissenschaftlicher Forschung beantwortet werden. Besucherinnen und Besucher werden aufgefordert, sich ein eigenes Urteil zu bilden.
So widmet sich die Schau auf der einen Seite den evangelischen Christen, unter denen viele vor allem Anfang der 1930er Jahre dem Nationalsozialismus positiv gegenüberstanden. Die meisten von ihnen haben einen anderen Staat gewollt und Hitlers Politik begrüßt.
Auch die oppositionelle Bewegung „Bekennende Kirche“, die sich 1934 in Wuppertal-Barmen gründete, war keine kirchliche Widerstandsorganisation, sondern ein von einzelnen Christen geleisteter Widerstand gegen das NS-Regime, zum Beispiel von dem Theologen Dietrich Bonhoeffer.
Auf der anderen Seite wird in der Ausstellung die Rolle der katholischen Kirche diskutiert, die zwar Hitler zunächst kritisch gegenüberstand, sich dann aber arrangierte und ihre institutionellen Sonderrechte durch das Reichskonkordat am 20. Juli 1933 sichern wollte. Ein Bündnis, das in kirchenfeindlichen Maßnahmen endete.
Die Ausstellungsmacher stellen den Umgang mit dem Vorwurf an Papst Pius XII., angesichts der Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Mitbürger geschwiegen zu haben, ins Zentrum.
Die Kirchen setzten sich erst in den 1960er-Jahren kritisch mit ihrer Rolle und ihrer Schuld im Nationalsozialismus auseinander - ein Prozess, der bis heute andauert.
Kosten: 35 Euro pro Person
Karten ab 15.02.25 beim Patriot Marktstraße
Die Abfahrt erfolgt ab ca. 15.00 Uhr
Datum: 08.02.2025
Uhrzeit: 8:15 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof Lippstadt
Leiter/in: Annette Schoop
Exkursion: „Goldglanz im trüben Winter“
Besichtigung ausgewählter Dortmunder Kirchen
Nur wenige Schritte abseits des geschäftigen Treibens auf dem Dortmunder Westenhellweg finden sich in den Innenstadtkirchen Kunstwerke von hohem Rang aus Mittelalter und früher Neuzeit.
In den vier größten Dortmunder Innenstadtkirchen finden sich Kunstwerke von hohem Rang aus Mittelalter und früher Neuzeit.
Bei dieser Fahrt werden wir in St. Marien den farbenprächtigen, goldglänzenden Marienaltar des Conrad von Soest kennenlernen mit seiner besonders individuellen Darstellung der Heiligen Drei Könige. In der Propsteikirche gibt es eine interessante Darstellung des mittelalterlichen Dortmund als Hansestadt. Die Reinoldikirche mit großer Bedeutung für das mittelalterliche Dortmund zeigt die übergroßen Holzstatuen des Stadtpatrons und des Städtegründers. Abschluss und Höhepunkt der Exkursion bildet das „Goldene Wunder“ in der Petrikirche. Dort steht der weithin größte und figurenreichste Klappaltar aus Antwerpen, dessen Goldglanz auf der Prachtseite nur zu bestimmten Zeiten im Kirchenjahr zu bewundern ist.
Hinweise zum Tagesprogramm:
Treffpunkt für alle Reisenden: 8.15 Uhr am Lippstädter Bahnhof
Die Anreise nach Dortmund erfolgt um 8.44 Uhr ab Lippstadt, Ankunft in Dortmund 9.43 Uhr (ohne Gewähr).
Die Besichtigung der Kirchen erfolgt zu Fuß, die Entfernungen sind kurz.
Zeit für eine individuelle Mittagspause ist eingeplant, z.B. am Alten Markt.
Rückfahrt: 17.03 Uhr, Ankunft in Lippstadt 18.14 Uhr (ohne Gewähr).
Kosten für Besichtigungen und Führungen: Reisende ohne Bahnticket: 35 € pro Person, Tickets werden von der Reiseleiterin vorab besorgt, bitte bei der Anmeldung angeben.
Reisende mit individuellem Bahnticket: 24 € pro Person
Anmeldung: In der Patriot Geschäftsstelle am Markt, ab 11.01.05
Anmeldeschluss: 05.02.2025
Datum: 16.01.2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Treffpunkt: Stadtarchiv Lippstadt Soeststraße 8
Leiter/in: Dr. Walter Leimeier
Vortrag: „Wasser in Fülle führte die Lippe“
Zur Geschichte der Lippstädter Wassermühlen
Viele Bürger unserer Stadt kennen die Mühlen nur noch vom Hörensagen und dies häufig unter den unterschiedlichsten Bezeichnungen. Wo befanden sich die Mühlen? Was wurde in ihnen gemahlen? Gehörten die Mühlen alle zur Stadt Lippstadt? Wie wirkte sich das Meliorationsprojekt der Boker Heideauf die Lippstädter Mühlen aus? Was führte zum Rechtsstreit?
Eine spannende Geschichtsstunde erwartet die Zuhörer.