Aktuelles

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Einleitung Mitteilungen November 2020


Liebe Mitglieder,

wie der Titel schon sagt, beinhaltet das aktuelle Mitteilungsheft eine Mischung an Veranstaltungsankündigungen, aber auch eine ebenso bunte Mischung an Themen, die Sie vielleicht interessieren. In den letzten Monaten hat die Corona-Pandemie auch den Heimatbund und die von uns geplanten Aktivitäten beeinflusst. Wir waren vor allem damit beschäftigt, abzusagen, bei Zusagen für demnächst mögliche Verschiebungen einzuholen und uns schon mal zu überlegen, wie wir denn demnächst Stadtspaziergänge und Touren durchführen könnten. Viele Unbekannte in unseren Rechnungen, viel Frust auch bei denjenigen, die etwas anbieten wollten und nun den Termin verstreichen sahen. Es war dann im August erstmals möglich, unter Einhaltung eines zuvor erstellten Hygienekonzepts, einen Spaziergang durchzuführen. Die zwei Dutzend Interessierten, die sich bei 34 Grad und mit Mundschutz versehen einfanden, konnten sich zur Geschichte des Bernhardbrunnens und der Vita des Bernhard selbst unterhaltsam informieren lassen und fanden dies gut, so unser Eindruck.

Es geht also weiter, mit Durchführung der verschobenen Termine und auch mit neuen Aktivitäten. Unser Verein hat indessen keineswegs einen Sommerschlaf gehalten, sondern sich in bekannten und weniger bekannten Feldern engagiert. Zu dem bekannten Feld gehört die Zukunft des Museums und die Gestaltung der Museumslandschaft in Lippstadt, hier werden Sie einen Beitrag der Museums AG aus der Feder von Professor Münz finden. Engagement in Corona Zeiten war auch eines in Wahlkampfzeiten, eine spannende Konstellation, die für den Heimatbund zu interessanten Begegnungen und hoffentlich nachhaltig wirkendem Austausch mit den Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters führte. Wir werden dranbleiben und die Thematik Museum und Hella-Ensemble auch dem neu gebildeten Rat der Stadt noch einmal näherbringen, für solche Themen gibt es einfach kein Ablaufdatum.

Erfreulich war in der Zeit des Stillstands, die entwickelnden Vorarbeiten für den Tag in der ehemaligen Synagoge Lippstadt in der Stiftsstraße zu verfolgen. Josef Mackenberg, der gemeinsam mit Barbara Birkert die Veranstalter um Dirk Raulf mit Führungen unterstützte, schildert in seinem Beitrag die Erfahrungen des Tages und den Ausblick auf das, was noch kommt.

Schließlich konnten wir uns als Verein dann auch irgendwann wieder im gewohnten Format treffen, also im Stadtarchiv und unter Einhaltung strikter Vorgaben zur Hygiene. Wir stellten fest, dass der persönliche Austausch gefehlt hatte, dass wir alle diese Treffen des Beirates zu Beginn des Monats schätzen als regelmäßige Basis, um Ideen zu diskutieren und daraus dann Projekte und Aktivitäten zu entwickeln.

Dieser Beirat verabschiedet sich nun von einem langjährigen Mitglied. Willi Kröger, der lange Jahre als Mitglied des Beirats tätig war und bis 2006 auch Beisitzer im Vorstand, kündigte sein Ausscheiden aus dem Beirat an. Wir respektieren seine Entscheidung und sind sicher, dass er dem Heimatbund weiterhin auf vielfältige Weise verbunden bleibt und auch noch genügend Themen und Ideen beisteuern kann, wenn es um die Stadtgeschichte und besonders auch den Süden der Stadt geht. Dankbar sind wir ihm, dass er seinen Wissensfundus stets einbrachte und auch seine Netzwerke in der Stadt für die Belange des Heimatbundes nutzte. Vielleicht kommt er ja, wie manche ehemaligen Beiratsmitglieder, "zu Besuch" vorbei, wir freuen uns darauf.

Einer geht, einer kommt, in diesem Fall ist das Jörg Rosenthal, der in den Reihen des Heimatbundes kein Unbekannter ist und der nun auch als ordentliches Mitglied des Beirats hier herzlich begrüßt werden soll, Sie finden eine kurze Vorstellung seiner Person hier im Heft.

Die Termine dieses Heftes sind gesetzt, hoffen wir mit Ihnen, dass alle Veranstaltungen denn auch so durchgeführt werden können. Bitte denken Sie daran, dass Sie als TeilnehmerInnen eine Maske tragen und ihre Kontaktdaten in einer Liste hinterlassen, so dass wir den Anforderungen der Corona-Konzepte genügen können. Wir werden Änderungen natürlich schnellstmöglich kommunizieren, hoffen aber mit Ihnen, dass alles ruhig bleibt, maximal in der "30" Zone, wenn es denn gar nicht anders geht.

Wie es früher mal in Zeiten der Gesundheitskrisen und Seuchen war, wird Barbara Birkert im ersten Spaziergang des neuen Halbjahres vermitteln. Ich bin sicher, unsere Stadt hat schon viele Krisen gesehen und die LippstädterInnen haben aus diesen gelernt und sie damit auch gut überstanden.

Bleiben Sie gesund und gelassen.

Herzliche Grüße
Marlies Wigge

Tag des offenen Denkmals

Liebe Mitglieder des Heimatbundes, Interessierte,
der diesjährige Tag des offenen Denkmals fällt aus, wird ersetzt durch einen digitalen Tag. Sie haben die Möglichkeit, sich auf der Internetseite https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/ zu informieren und auch selbst ein Foto einzuschicken von ihrem persönlichen Lieblingsdenkmal.
Wir hatten geplant, am 13. September 2020 gemeinsam mit der unteren Denkmalbehörde die Baulichkeiten im Stift Lippstadt vorzustellen. Geplant war, die Stiftsruine, also den Kirchenbau, Teile des alten Klosters, also den Remter und auch Teile des heutigen Damenstifts für geführte Besichtigungen zu öffnen.
Dies entfällt leider, soll aber im Frühjahr 2021 nachgeholt werden. Sie finden zum Remter auf unserer Seite den Beitrag im Rahmen der "vergessenen Orte".
Unser Verein bemüht sich seit langer Zeit um den Erhalt des Remters und kämpft derzeit dafür, dass die bedrohte Bausubstanz gerettet wird und diese Rettung auch zeitnah erfolgt.
"Remter retten" ist uns ein Anliegen und wir werden nicht nachlassen, diese einzigartige Bausubstanz aus den Anfängen unserer Stadt vor Verfall und Gleichgültigkeit zu bewahren.
Es ist dennoch möglich, sich bei einem Spaziergang im Stiftspark selbst ein Bild zu machen. Sie erreichen den Stiftspark auf der Westseite, von der Straße Stiftsfreiheit her, ohne vor verschlossenen Toren zu stehen. Vielleicht haben Sie ja auch Interesse, ein Bild dann im Rahmen der Fotoaktion einzuschicken, aus dem Stiftsgelände oder mit anderen Motiven aus unserer Stadt.
Wir bleiben dran und Sie bleiben hoffentlich alle gesund
Herzlich Ihre
Marlies Wigge
Vorsitzende

Einleitung Mitteilungen April 2020


Liebe Mitglieder,
der Titel des Mitteilungsheftes greift mit seiner sicher nicht unumstrittenen Formulierung "Doing Museum" die schon im letzten Heft angesprochene Aufbruchstimmung in der Kulturlandschaft unserer Stadt auf. Bevor es an das "Doing" gehen kann, hat Frau Dr. Schönebeck ausdrucksstark und kompetent schon vor mehreren Gremien die erforderlichen Schritte für die spannende Reise in die Museumszukunft Lippstadts vermittelt. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Mit dem Baubeginn im Depot ist dieser getan, wenngleich gerade diesen so manche skeptische, politisch tätige Person gern verhindert hätte. Dass "Doing Museum" auch auf aktuelle Trends und Krisen reagiert, zeigt der Beitrag von Frau Dr. Schönebeck, der einen Schreibaufruf zur Corona-Krise beinhaltet und damit Sie alle in die zukünftige Museumsarbeit einbindet.
Es wird etwas getan. Heimatbund, Förderverein Stadtmuseum und Kulturrat befassen sich in regelmäßigen Sitzungen mit der Erarbeitung von Feinkonzepten und deren Umsetzungsstrategien. Diese Zusammenarbeit ist in ihrer strukturierten Intensität neu und wird mit dazu beitragen, dass es mit dem Stadtmuseum vorangeht und. Der Kulturausschuss, dem für die nächste Zeit eine zentrale Rolle in Sachen Museumskonzept zukommt, wird sich sicher dieser neuen Entwicklung nicht verschließen, so dass es in greifbare Nähe rückt, das "Doing Museum".
Doing Heimatbund ist auch Vorstandssache und in dieser Runde hat es bei der letzten Jahreshauptversammlung einen Wechsel gegeben. Ulrich Hesse kandidierte nicht mehr und so wurde Andree Scheidler zum zweiten Vorsitzenden gewählt. An dieser Stelle sei Uli Heße für viele Jahre im Vorstand für seinen Einsatz herzlich gedankt. Er wird uns im Beirat als Mitglied erhalten bleiben, denn: niemals geht man so ganz... Andree Scheidler ist schon lange im Beirat und betreut das Mitteilungsheft, konnte sich aber eine Erweiterung der Aufgaben im Vorstand gut vorstellen. Sie finden hier im Heft noch einen kurzen Beitrag zu seiner Person.
Sie werden für die kommenden Monate ein buntes Programm finden, von dem wir hoffen, dass wir es denn auch durchführen können. Hoffen wir, dass die LippstädterInnen gesund und munter bleiben und auch die GastgeberInnen unserer Touren und Spaziergänge fit bleiben.
Falls Sie sich fit fühlen und noch "last minute" zum Jubiläumsspurenheft einen Beitrag beisteuern möchten, dann ist eben dieser hochwillkommen. Nehmen Sie doch auch jetzt einfach noch Kontakt auf zum Spurenheftteam, wenn Sie eine Idee haben oder ein Foto, zu dem nur eine aussagekräftige Bildunterschrift oder auch dann doch noch eine Geschichte gehört.
Unser Programm wird - wie immer - auf unserer Internetseite eingestellt. Dort werden Sie dann auch die aktuellen Informationen finden, wenn fest geplante Termine verschoben werden müssen. Wir haben jetzt schon solche durch Absagen bedingten Verschiebungen gehabt, z. B. den Vortrag von Dr. Maron zum Kapp-Putsch und rechnen mit weiteren Änderungen. Wichtig ist für uns alle, dass wir gut durch diese Zeit kommen und gesund und guter Dinge bleiben.
Herzlich Ihre
Marlies Wigge

Einleitung Mitteilungen April 2019


Liebe Mitglieder
Ausgangspunkt für den inhaltlichen Schwerpunkt unseres diesjährigen Blasiusessens war der Heimatgedanke. Ein Dutzend Gäste aus dem Bereich der Bundes- Landes- und Stadtpolitik sowie aus dem Bereich Kultur genossen mit Beirat und Vorstand westfälische Traditionskost und diskutierten über den Begriff und das Konzept, die der Gastredner des Abends, Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales , Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen erläuterte.
"Heimat", ein Begriff, der seit einiger Zeit im Kommen ist, modern wird, modernisiert wird und Teil eines weltweiten Megatrends ist, ist für unseren Verein immer Teil des Leitbildes gewesen, lange bevor politische Parteien, Interessengruppen und nicht zuletzt die Werbung ihn vereinnahmten und benutzten.
So, wie wir als Verein aber keine Markenrechte an diesem Begriff haben, so müssen wir auch kritisch hinterfragen, was an romantisierenden Ideen in die Abteilung Heimat gepackt wird, weil es eben gerade gut ankommt.
Die Arbeit des Heimatbundes hat mit dazu beigetragen, den Begriff für Lippstadt mit historischer Tiefe zu füllen, differenzierter zu betrachten, wie LippstädterInnen Bindungen an ihren Geburts- oder Wohnort entwickeln, wie diese Bindungen durch allerlei Rituale gepflegt werden.
Kultur, Identität und Heimat sind als Konzepte vielschichtig, zeitabhängig und sowohl Kopf-als auch Herzenssache und durch unser Handeln in Gruppen und Gemeinschaften kontinuierlich im Wandel. Kultur, kürzlich Thema eines Kulturforums, ist mit über 150 Definitionen seit Jahrhunderten ein Leitthema, dessen Bandbreite groß ist. Eine der Definitionen ist: Kultur ist die selbsterschaffene Welt des Menschen (Rothacker). Wenn Kultur jeweils vom Menschen in Gemeinschaften erschaffen und verändert wird, dann ist auch der Heimatbegriff ein solch dynamisches Konzept.
Die Dynamik des Heimatbegriffes wird deutlich, wenn Sie Lippstädter unterschiedlicher Generationen befragen. Die älteren Befragten verbinden mit dem Begriff den alten, in den sechziger Jahren abgerissenen Bahnhof, das Waldschlösschen, die etwas jüngeren dagegen die Diskothek Cartoon am Tivoli oder die Stadtschänke, in den siebziger Jahren abgerissen. Die jungen LippstädterInnen haben auch so ihre Kultorte und -kneipen. Der Blicker, die Beilage zum Patriot, veröffentlicht regelmäßig Berichte über Heimatgeschichten, passend dazu Bilder und Anekdoten. Wichtig sind allen genannten Gruppen Erinnerungen an Gebäude, Ereignisse und Lebenslagen.
Unser Verein hat sich immer wieder um die Aufarbeitung von Quellen gekümmert, ist so zu einer Größe in der Stadt geworden, deren Wissensfundus nun auch in der Diskussion mit den Konzepten des Heimatministeriums gefragt ist. Gegner, die diese Idee nicht zeitgemäß finden, das Ganze eine Verschwendung an Ressourcen und den Nutzen bezweifeln, treffen auf die Befürworter, die begeistert das Ministerium samt der dazugehörigen Förderlandschaft begrüßen oder verhalten reagieren und meinen, mal sehen, schaden könne es ja wohl nicht.
Wir sollten gelassen reagieren und das Ministerium mit seinen Förderprogrammen als willkommene Hilfestellung für unsere Arbeit sehen.
Unabhängig von der Wirkungsintensität des Heimatministeriums haben wir auf der Ebene der Stadtgesellschaft Lippstadt das Thema "alte Gemäuer" auf der Tagesordnung, hier mit dem Dauerschwerpunkt "Hella Bauensemble". Wir bemühen uns aber auch um angemessene Dokumentation der Frühphasen der Lippstädter Stadtgeschichte, fordern die archäologische Untersuchung der Umgebung der Nicolaikirche und haben deshalb weiterhin Themen, die Diskussion und Diskurs fördern. Neue MitstreiterInnen sind uns jederzeit willkommen, dies in den klassischen Bereichen Spaziergang/Radtour, aber auch in anderen Themengebieten.
Die Geburtstagsvorbereitungen für unseren Verein (Gründungsjahr 2021) laufen deshalb auch schon jetzt an. Aus der guten Idee von Dr. Wolfgang Maron wird sicher mit Hilfe der LippstädterInnen bis dahin eine besondere Sammlung von Gedanken, Bildern und Geschichten zum Thema Lippstadt, Heimat und Geschichte. Sie sind dabei, hoffe ich?
Herzliche Grüße
Marlies Wigge

Wechsel in der Projektleitung der „Lippstädter Spuren“:


Nach über 30 Jahren gibt der Mitbegründer der„Lippstädter Spuren“ – der Ehrenvorsitzende Hans Christoph Fennenkötter – die Projektleitung ab an das Beiratmitglied Dr. Wolfgang Maron. Im Jahre 1987 hatte Fennenkötter die Idee zu den „Spurenheften“ gemeinsam mit seinen damaligen Vorstandsmitgliedern Christof Laumanns und Hans-Christian Schwade. Seit dem sind in unregelmäßiger Folge fast 30 Spurenhefte erschienen. Weitere sind bereits in Planung….
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