Mitteilungen

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Rückblick

Der Hansetag in Lippstadt im Mai bot in vielen Stadtquartieren und Räumen die Möglichkeit zur Begegnung mit Besuchern, die nicht nur das Programm genossen, sondern auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Stadtführer-AG, die mit großer Flexibilität eine Reihe von Führungen zum Hansetag und darüber hinaus ("Kunstkisten") anbot, konnte mit dazu beitragen, dass der Lippstädter Hansetag ein gelungenes Fest für die ganze Stadt war.

Zwei Tage vor dem Beginn des Hansetags wurde das Buch "Bernhard II. Edler Herr zur Lippe - Ein Lebensbild aus dem Mittelalter" als Beitrag des Heimatbundes der Öffentlichkeit vorgestellt.

Übrigens:


Eine Besucherin aus Lettland fragte mich, was in dem interessanten, efeubewachsenen Gebäude an der Mühlenstraße untergebracht sei, das sie unbedingt fotografieren wollte. Das Parkhaus an der Marktstraße bietet zur Lippe hin tatsächlich einen ungewöhnlichen Anblick, der auf die intensive Begrünung der Betonarchitektur zurückzuführen ist.
Die Hansetag-Besucher, die die vielen alten Häuser bewunderten, sind hoffentlich auch teilweise die Besucher, die nach Lippstadt kommen, um hier einzukaufen und die Atmosphäre in der Altstadt zu genießen. Historische Unverwechselbarkeit ist ein nicht zu unterschätzender Marketingfaktor. Wir können schließlich nicht alle Betonbauten kurzerhand mit Architektentrost oder Efeu begrünen...

Prag

Im September 2008 bietet der Heimatbund eine Reise nach Prag "Auf den Spuren des David Gans" an.

Prag beschrieb Goethe als die schönste Perle in der Krone aller Städte. Sie war und ist Metropole der Kunst und Wissenschaft: Mozarts Don Giovanni wurde hier uraufgeführt, Einstein lehrte an der Universität.
Zu den berühmtesten Prager Gelehrten zählt der in Lippstadt geborene Jude David Gans (1541-1613). Als Mathematiker, Geograph, Astronom und Historiker gilt er als einer der universalen Köpfe seiner Zeit.

Auf dieser Studienfahrt werden wir den Spuren von David Gans folgen. Darüber hinaus erleben wir eine Stadt im Umbruch zu einer modernen Metropole, die aber auch von Jan Hus, vom goldenen Zeitalter unter Kaiser Karl IV. und Rudolf II., von deutscher Besatzung sowie von der Zeit des Sozialismus erzählt. Ein Ausflug führt in das nahe gelegene Theresienstadt. 70 Jahre nach der Zerstörung der Lippstädter Synagoge in der Reichspogromnacht 1938 möchten wir auch der Vernichtung von Juden nach den Ereignissen im November 1938 gedenken.
Die Reise wird von Barbara Birkert, Kunsthistorikerin und Reiseleiterin, inhaltlich gestaltet.
Tel.-Nr. 0 29 41 / 271 77 33.

 

Wildkräuterbutter

Rezept vom "Kräuterfritzen", Herrn Obalski, der im August mit einer Gruppe an der Lippe auf Kräutertour ging:

250 Gramm Butter
2 Händevoll Kräuter: junge Blätter von Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Löwenzahn, Wegerich, Schafgarbe, Knoblauchrauke, Giersch.
Die Kräuter (ohne Stiele) fein wiegen, mit der cremig gerührten Butter vermischen, mit etwa ½ Teelöffel Salz abschmecken und etwa 2 Stunden durchziehen lassen.
Die Butter ist einfriergeeignet. Die Kräutermischung kann auch mit Quark, Sahne, Salz und Pfeffer zu einem Wildkräuterquark verarbeitet werden, den man zum Dippen oder zu Pellkartoffeln reichen kann.
Guten Appetit!

Spurenhefte

In diesem Sommer konnte der Heimatbund gleich zwei Spurenhefte vorlegen. Das umfangreiche Heft 475 Jahre Lippstädter Schützenverein wurde Ende Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Festschrift, an der mehrere Verfasser unter der Schriftleitung von H. C. Fennenkötter beteiligt waren, stieß auf großes Interesse in der Stadt. Dem engagierten Einsatz besonders von Herrn Kissing und Herrn Schreckenberg ist es zu verdanken, dass die Hefte passgenau zum Schützenfest auch die Heimatbund-Mitglieder erreichten. Weitere Hefte hält Herr Menke auch im neuen Schützenmuseum vor.

Das nächste Heft zum Jubiläum der Wilhelmschule "100 Jahre und mehr - Die Geschichte der Wilhelmschule" ebenso eine Jahresgabe an die Mitglieder des Heimatbundes, interessiert auch viele Lippstädter, die selbst einmal diese alte Schule im Herzen der Stadt besucht haben. An diesem, dem 21. Spurenheft arbeiteten ebenfalls verschiedene Autoren mit, die die Geschichte des Schulstandortes und der Schule selbst eingehend behandelten.

Bei der Verteilung der Hefte "zu Fuß" stellte sich heraus, dass nicht alle Adressen korrekt waren. Wir bitten um die entsprechende Korrektur, damit wir die nächste Ausgabe sicher an die Frau oder den Mann bringen können. Falls ein Mitglied versehentlich ein Spurenheft nicht bekommt, so sollte dies freundlicherweise dem Vorstand mitgeteilt werden, wir kümmern uns darum.

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