Aktuelles

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Einleitung Mitteilungen Oktober 2017

Liebe Mitglieder,

im Rahmen des Winterprogramms werden wir durch so manche Tür gehen, diese auch einladend offenstehend vorfinden, weil sich wieder einmal engagierte ReferentInnen daran gemacht haben, für uns interessante Stadtspaziergänge auszuwählen und vorzubereiten oder uns in einem Vortrag ihre Forschungsschwerpunkte nahezubringen.

Die Tage der offenen Tür sind in Lippstadt auch die Tage des offenen Denkmals. Wir hatten gerade in Cappel die Gelegenheit, dort unter dem Motto "Macht und Pracht" mehr zur Geschichte des Stifts und seiner BewohnerInnen zu erfahren. In der Innenstadt von Lippstadt sind manche sehenswerten Gebäude oder Gebäudeteile nur sehr eingeschränkt zugänglich. Dies ist kein neuer Zustand, sondern eine Situation, die sich aus der Nutzungsgeschichte dieser Gebäude ergibt. Zu nennen ist natürlich das Haus Köppelmann, das gut verschlossen wunderbare Stuckornamentik hütet. Barbara Birkert widmet sich im Innenteil der Mitteilungen im Rahmen der "vergessenen Orte" diesem Haus. Das Hella Haus, das sie im Frühjahr mit uns besichtigen wird, steht immer noch, ist Zeugnis der frühen industriellen Entwicklung in der Stadt und auch Zeugnis einer Zeit, in der Macht und Zwang dort Menschen unterdrückten.

Der Remter, ein "Restgebäude " des ehemaligen Klosters, hat zwar eine wunderbare Tür, eher ein Scheunentor, eröffnet allerdings eher den Blick auf vergangene Pracht. Der Bau, aus dessen abgelegenem Archiv unschätzbare Kirchengüter so gerade noch gerettet werden konnten, bedarf eines Engagements, das über die bloße Bewunderung für sein Vorhandensein hinausgeht. Der Zahn der Zeit nagt in Lippstadt doch oft ganz unerkannt....

Da wäre dann auch noch das Stadttheater, dessen Türen sich demnächst schließen werden, die uns dann aber hoffentlich nach einer umfassenden Renovierung wieder in einen einladenden Kulturtempel empfangen.

Die Türen des Museums stehen demnächst wie gewohnt offen, hinter ihnen wird aber mit dem Dienstantritt von Frau Dr. Christine Schönebeck mit Sicherheit nicht alles wie gewohnt ablaufen. Wir freuen uns, dass in Sachen Museum nun ein wichtiger Entwicklungsschritt erfolgt ist und wünschen der Leiterin und dem Team viel Erfolg.

Die Marienkirche hat seit den achtziger Jahren gleich drei neue Türen, die in ihrer Gestaltung viele religiöse und stadtgeschichtliche Bezüge vermitteln. Diese Türen werden wir - vorbereitet durch den Vortrag von H.C. Fennenkötter - dann zur Kirchenbesichtigung vor Ort öffnen.

Dem Entdeckungstrieb ist also Tür und Tor geöffnet, wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und Lippstadt und seine Geschichte wieder und weiter entdecken.

Ihre
Marlies Wigge

Einleitung Mitteilungen April 2016


Sehr geehrte Mitglieder,
alles neu macht bekanntlich der Mai, den wir wie schon üblich, mit einer Radtour begrüßen. Neuigkeiten gibt es aber auch im Verein und im Programm. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde Barbara Birkert einstimmig zur Beisitzerin im Vorstand gewählt und komplettiert damit unser Team. Wir sind froh, nun auf die Sachkenntnis einer Kunsthistorikerin zurückgreifen zu können und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Mit diesem Heft beginnt auch die Themenreihe "Vergessene Orte". Professor Heinrich Münz und Barbara Birkert widmen sich in diesem längerfristig angelegten Projekt mit einer Serie von Text- und Fotobeiträgen solchen Orten in Lippstadt, die für die Stadtgeschichte von zentraler Bedeutung sind, in ihrer Wichtigkeit aber nicht immer angemessen gewürdigt und behandelt werden.
Das Stadtmuseum Lippstadt ist teilweise so ein vergessener Ort, um den sich jetzt auch eine Miniarbeitsgruppe, bestehend aus Professor Münz, Herrn Börskens und mir mit kümmert. Es ist das Ziel dieser AG, Differenzen zwischen Unterstützern auszuräumen, dem Museum mehr Aufmerksamkeit zu erschließen und seine Modernisierung nachhaltig einzufordern. Das Museum hat bewegte Zeiten hinter sich und war schon öfter totgesagt. Derzeit halten die sehr engagierten Mitarbeiter dieses Museum am Laufen. Es sollte ein Ruck durch die Stadt gehen, der den Lippstädtern die Augen öffnet, sie zu Fans ihres Museums werden lässt und damit auch die Forderungen des Rates nach der Besetzung der Leitungsstelle nachdrücklich unterstützt. Sie alle können sich selbst ein Bild machen, eine der Sonderausstellungen dort besuchen oder zum Stadtspaziergang zum Thema Roscherplan im November das Haus erforschen.
Die Westfalen, die ins Baltikum aufbrachen, mussten sich nicht erst einen Ruck geben, sie waren hochmotiviert. Für den Frühsommer steht Lippstadt eine Veranstaltung ins Haus, die die Beziehungen von Westfalen ins Baltikum würdigen wird. Bernhard II war der wohl bekannteste dieser Westfalen, aber nicht der einzige. Motivation und Wirken der Westfalen im Baltikum sind Themen des Symposiums am 04. Juni, zu dem Sie nachstehend einen Beitrag des Initiators, Friedhelm Arnoldt finden werden.
Dr. Marlies Wigge

Einleitung Oktober 2015

Liebe Mitglieder,
das vorliegende Heft erscheint, nachdem die Ausstellung IMFLUSS LIPPE in der Rathausgalerie ihre Pforten geschlossen hat. Damit ist das Hochwasser von 1965 in umfassender Weise mit einer sehr interessanten Ausstellung gewürdigt worden. Viele LippstädterInnen haben mit Beiträgen und Informationen, mit Objekten und Kommentaren dazu beigetragen, dass der Fluss Lippe stärker denn je ins Bewusstsein der Stadt gerückt wird. Die Ausstellung ermöglichte das Wieder- und Nacherleben einer Situation, die vor 50 Jahren für die Stadt und die Stadtteile Schäden, Ungemach und in der Folge ein Umdenken in Sachen Hochwasserschutz bedeuteten. Die gemalte Hochwasserlinie im Ausstellungsraum gab sicherlich Anlass für viele Erinnerungen, die die Besucher bei ihrem Anblick hatten.
Wir werden in unserem Programm noch mit einigen Aktivitäten an die Lippe-Ausstellung anknüpfen und uns mit dem Fluss und seiner Präsenz in der Stadt befassen. Dies ist im „Venedig Westfalens“ kein außergewöhnlicher Themenschwerpunkt, passt aber in diesem Halbjahresprogramm besonders gut.
Ich wünsche den angebotenen Veranstaltungen interessierte Besucher und Ihnen eine schöne und sonnige Herbstzeit.
Dr. Marlies Wigge


Vorankündigung:
Für den April 2016 ist ein „Literarisch-musikalischer Abend mit Katharina Kucharenko und ihrer russland-deutschen Singgruppe“ geplant. Die Veranstaltung wird von Willi Kröger koordiniert. Der Termin wird noch abgestimmt und kann der örtlichen Presse entnommen werden.



Einleitung April 2015

Liebe Mitglieder des Heimatbundes
Das vorliegende Mitteilungsblatt wird Ihnen wieder einen Überblick über die anstehenden Veranstaltungen unseres Vereins geben. Wir hoffen, dass die bunte Mischung, die Sie vorfinden, dazu angetan ist, möglichst viele Interessenten anzusprechen.
Im Verein selbst haben sich einige Veränderungen ergeben. Barbara Thonemann zog um und kandidierte deshalb nicht erneut für den Vorstand des Heimatbundes. Wir danken ihr für ihre Mitarbeit für Vorstand und Beirat und wünschen ihr alles Gute in ihrer neuen Heimatstadt Paderborn.
In dieser Ausgabe der Mitteilungen finden Sie kurze Beiträge zu verschiedenen Themen. Wir werden sicher alle die Ausstellung zum Heinrich-Hochwasser im Sommer mit Interesse besuchen und hoffen natürlich auch, dass dank der Spendenbereitschaft der LippstädterInnen das Replikat des Engels schon im Herbst wieder an den Standort Lange Straße zurückkehren kann.
Einen schönen Sommer wünscht Ihnen
Marlies Wigge


In eigener Sache: Um unnötige Kosten zu vermeiden, informieren Sie bitte Karin Dietrich (karin.dietrich1(at)gmx.de) bei Adressen- oder Kontoänderungen.

Wir begrüßen als neue Mitglieder: Jutta Wölki; Jörg Hane und Thomas Gißke

Neu im Beirat: Prof. Dr. H. Münz
Geboren in Elz bei Limburg an der Lahn, Studium der Biologie und Psychologie mit Promotion in den Naturwissenschaften. Nach Forschungsaufenthalten in North Carolina und Kalifornien ab 1986 Professor für Neurophysiologie an der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld mit dem wissenschaftlichen Arbeitsgebiet Sinnes- und Nervenphysiologie. Seit 2014 im Ruhestand. Wohnhaft in der Kernstadt von Lippstadt seit 1990. Engagiert im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in Lippstadt und auf Kreisebene sowie Mitinitiator des Freundeskreises „Hermann Müller“. Besonderes Interesse an der Lippstädter Historie: Die in der naturwissenschaftlichen Kulturgeschichte überregional bedeutenden Beiträge durch Persönlichkeiten aus Lippstadt und die allgemeine kulturhistorische Bedeutung der Natur- und Siedlungsgeschichte der Lipperegion um Lippstadt.



Thema: Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte
Eine interessante Ausstellung zu „Anne Frank“, auf die der Heimatbund gern hinweist, findet vom 29.04. - 27.05.2015 im Ostendorf – Gymnasium statt. Anmeldungen für Gruppen Tel.: 97910.

Einleitung Oktober 2013

Liebe Mitglieder,

anstatt eines ganzseitigen Grußwortes möchte ich Ihnen heute nur einen, das Programm ergänzenden Hinweis geben, um danach unserem neuen Mitglied des Beirats, Herrn Dr. Wolfgang Maron genügend Platz zu lassen, sich bei Ihnen vorzustellen.

Noch bis 3. November können in Paderborn im Rahmen der Ausstellung „Credo – Christianisierung Europas im Mittelalter“ Urkunden, die zum Wirken des Stadtgründers Bernhard II gehören, bewundert werden.

Für den kommenden Herbst und Winter wünsche ich Ihnen viel Freude mit unserem Programm.
Ihre Marlies Wigge

Neu im Beirat des Heimatbundes Lippstadt:
Wolfgang Maron, Dr. phil., geb. 1955 in Lünen, seit 1979 in Lippstadt; Pädagoge und Historiker, Realschulrektor in Wadersloh (jetzt Sekundarschule).
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Lippstädter Stadtgeschichte und habe dazu einiges veröffentlicht. Von 2001 bis 2007 war ich Kreisheimatpfleger für den Kreis Soest, im Westfälischen Heimatbund gehöre ich der Fachstelle Geschichte an. Meine Interessenschwerpunkte liegen im 19. und 20. Jahrhundert. Aktuelles Buch: NRW – Ein Land mit Geschichte, Münster 2012.

Hinweis: Der Beitrag 2014 wird aufgrund der Umstellung des Lastschriftverfahrens auf SEPA schon im Januar eingezogen.
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