Aktuelles

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Einleitung Oktober 2015

Liebe Mitglieder,
das vorliegende Heft erscheint, nachdem die Ausstellung IMFLUSS LIPPE in der Rathausgalerie ihre Pforten geschlossen hat. Damit ist das Hochwasser von 1965 in umfassender Weise mit einer sehr interessanten Ausstellung gewürdigt worden. Viele LippstädterInnen haben mit Beiträgen und Informationen, mit Objekten und Kommentaren dazu beigetragen, dass der Fluss Lippe stärker denn je ins Bewusstsein der Stadt gerückt wird. Die Ausstellung ermöglichte das Wieder- und Nacherleben einer Situation, die vor 50 Jahren für die Stadt und die Stadtteile Schäden, Ungemach und in der Folge ein Umdenken in Sachen Hochwasserschutz bedeuteten. Die gemalte Hochwasserlinie im Ausstellungsraum gab sicherlich Anlass für viele Erinnerungen, die die Besucher bei ihrem Anblick hatten.
Wir werden in unserem Programm noch mit einigen Aktivitäten an die Lippe-Ausstellung anknüpfen und uns mit dem Fluss und seiner Präsenz in der Stadt befassen. Dies ist im „Venedig Westfalens“ kein außergewöhnlicher Themenschwerpunkt, passt aber in diesem Halbjahresprogramm besonders gut.
Ich wünsche den angebotenen Veranstaltungen interessierte Besucher und Ihnen eine schöne und sonnige Herbstzeit.
Dr. Marlies Wigge


Vorankündigung:
Für den April 2016 ist ein „Literarisch-musikalischer Abend mit Katharina Kucharenko und ihrer russland-deutschen Singgruppe“ geplant. Die Veranstaltung wird von Willi Kröger koordiniert. Der Termin wird noch abgestimmt und kann der örtlichen Presse entnommen werden.



Einleitung April 2015

Liebe Mitglieder des Heimatbundes
Das vorliegende Mitteilungsblatt wird Ihnen wieder einen Überblick über die anstehenden Veranstaltungen unseres Vereins geben. Wir hoffen, dass die bunte Mischung, die Sie vorfinden, dazu angetan ist, möglichst viele Interessenten anzusprechen.
Im Verein selbst haben sich einige Veränderungen ergeben. Barbara Thonemann zog um und kandidierte deshalb nicht erneut für den Vorstand des Heimatbundes. Wir danken ihr für ihre Mitarbeit für Vorstand und Beirat und wünschen ihr alles Gute in ihrer neuen Heimatstadt Paderborn.
In dieser Ausgabe der Mitteilungen finden Sie kurze Beiträge zu verschiedenen Themen. Wir werden sicher alle die Ausstellung zum Heinrich-Hochwasser im Sommer mit Interesse besuchen und hoffen natürlich auch, dass dank der Spendenbereitschaft der LippstädterInnen das Replikat des Engels schon im Herbst wieder an den Standort Lange Straße zurückkehren kann.
Einen schönen Sommer wünscht Ihnen
Marlies Wigge


In eigener Sache: Um unnötige Kosten zu vermeiden, informieren Sie bitte Karin Dietrich (karin.dietrich1(at)gmx.de) bei Adressen- oder Kontoänderungen.

Wir begrüßen als neue Mitglieder: Jutta Wölki; Jörg Hane und Thomas Gißke

Neu im Beirat: Prof. Dr. H. Münz
Geboren in Elz bei Limburg an der Lahn, Studium der Biologie und Psychologie mit Promotion in den Naturwissenschaften. Nach Forschungsaufenthalten in North Carolina und Kalifornien ab 1986 Professor für Neurophysiologie an der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld mit dem wissenschaftlichen Arbeitsgebiet Sinnes- und Nervenphysiologie. Seit 2014 im Ruhestand. Wohnhaft in der Kernstadt von Lippstadt seit 1990. Engagiert im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in Lippstadt und auf Kreisebene sowie Mitinitiator des Freundeskreises „Hermann Müller“. Besonderes Interesse an der Lippstädter Historie: Die in der naturwissenschaftlichen Kulturgeschichte überregional bedeutenden Beiträge durch Persönlichkeiten aus Lippstadt und die allgemeine kulturhistorische Bedeutung der Natur- und Siedlungsgeschichte der Lipperegion um Lippstadt.



Thema: Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte
Eine interessante Ausstellung zu „Anne Frank“, auf die der Heimatbund gern hinweist, findet vom 29.04. - 27.05.2015 im Ostendorf – Gymnasium statt. Anmeldungen für Gruppen Tel.: 97910.

Einleitung Oktober 2013

Liebe Mitglieder,

anstatt eines ganzseitigen Grußwortes möchte ich Ihnen heute nur einen, das Programm ergänzenden Hinweis geben, um danach unserem neuen Mitglied des Beirats, Herrn Dr. Wolfgang Maron genügend Platz zu lassen, sich bei Ihnen vorzustellen.

Noch bis 3. November können in Paderborn im Rahmen der Ausstellung „Credo – Christianisierung Europas im Mittelalter“ Urkunden, die zum Wirken des Stadtgründers Bernhard II gehören, bewundert werden.

Für den kommenden Herbst und Winter wünsche ich Ihnen viel Freude mit unserem Programm.
Ihre Marlies Wigge

Neu im Beirat des Heimatbundes Lippstadt:
Wolfgang Maron, Dr. phil., geb. 1955 in Lünen, seit 1979 in Lippstadt; Pädagoge und Historiker, Realschulrektor in Wadersloh (jetzt Sekundarschule).
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Lippstädter Stadtgeschichte und habe dazu einiges veröffentlicht. Von 2001 bis 2007 war ich Kreisheimatpfleger für den Kreis Soest, im Westfälischen Heimatbund gehöre ich der Fachstelle Geschichte an. Meine Interessenschwerpunkte liegen im 19. und 20. Jahrhundert. Aktuelles Buch: NRW – Ein Land mit Geschichte, Münster 2012.

Hinweis: Der Beitrag 2014 wird aufgrund der Umstellung des Lastschriftverfahrens auf SEPA schon im Januar eingezogen.

Einleitung April 2013

Liebe Mitglieder,
Nach einem langen und lichtarmen Winter freuen wir uns alle auf Aktivitäten, bei denen wir nicht in dicke Mäntel oder Jacken eingepackt sein müssen. Das neue Programm bietet die Gelegenheit, das Rad herauszuholen und gemeinsam mit anderen Mitgliedern und Interessierten Landschaft und Kultur rund um Lippstadt zu erleben.

Für das laufende Jahr sind auch Fahrten geplant, die in der Bandbreite der Themenwahl hoffentlich etwas für viele unserer Mitglieder bieten. Es erweist sich zurzeit als sehr hilfreich, dass unser Beiratsmitglied Hermann Großevollmer seine Kenntnisse rund um seinen Wohnort Bad Driburg einbringt, so dass dann in Kooperation mit Frau Antje Busse im Spätsommer dieses Jahres eine weitere Tagestour, diesmal nach Corvey, also an die Weser geplant ist. Dieser Klosterkomplex wird demnächst als Weltkulturerbe die Liste der berühmten Baudenkmäler bereichern. Auch die Angebote, die Herr Sassen im Bereich Tagesfahrten bereithält, sind willkommene Bausteine unseres Programms. Gemeinsam mit Frau Busse wird sich im Juni eine Gruppe auf eine Tour im Zeichen von Burgen und Klöstern machen.

Die Pflege und der Erhalt von alter Bausubstanz ist ein Thema, das unseren Verein immer wieder und über lange Zeiträume beschäftigt hat.Beim Gang durch die Stadt fällt auf, dass die Villa Burger inzwischen in neuem Glanz erstrahlt und nun als Villa Woldemei ein neues schickes Dasein beginnt. Sie werden sich sicher noch an Diskussionen und den Einsatz des Heimatbundes um Abriss oder Erhalt erinnern und sich mit mir freuen, dass der Bau erhalten geblieben ist.

Um Erhalt und sachgemäße Instandsetzung wird es wohl auch in diesem Jahr bei der Burgmühle gehen. Beim Lippespaziergang im März konnten sich die Teilnehmer im Nieselregen ein Bild von der Situation vor Ort machen. Die Mühle ist als Handwerksstandort inzwischen nicht mehr in Betrieb, das Mühlrad aber ist nun – ohne das Dach, das es lange schützte und verdeckte-, in seinen beeindruckenden Ausmaßen zu sehen. Deutlich wurde aber auch, dass nach Abschluss der Umbauarbeiten jetzt Schritte zur Restaurierung des letzten Mühlrades in Lippstadt anlaufen sollten. Als Teil des Lebens an und mit der Lippe hat so ein Mühlrad einen festen Platz inmitten von Fischtreppen, Lichtkunst und Erholungsgebieten entlang der Lippe.

In Sachen Stadtmuseum sind erste Schritte in Richtung Entwicklung oder Planung dieser Entwicklung zu verzeichnen. Frau Dr. Schönebeck, eine Volkskundlerin, befasst sich seit einiger Zeit mit der Inventarisierung und bestätigt den Lippstädtern, was diese immer schon ahnten: es sind wahre Schätze im Sinne musealer Einzigartigkeit dort zu finden. Sie alle haben hoffentlich Gelegenheit gehabt, im Museum und in der Rathausgalerie bekannte und weniger bekannte Ansichten von Lippstadt anzusehen, die passionierte Lippstädter gesammelt haben. Wir haben ja als Heimatbund regelmäßig die Gelegenheit, unter der Führung von Wolfgang Schulte-Steinberg auf den Spuren der Malerinnen und Maler zu wandern und begrüßen eine derartige Ausstellung deshalb sehr.

Eine weitere Ausstellung wird besondere Lippstädter Akzente setzen. Die Spielzeugausstellung soll umgestaltet und in neuen Räumen die Welt des Spielens vermitteln. Frau Dr. Schönebeck sucht als Ergänzung zu den Exponaten nun noch Zeitzeugen bzw. Menschen, die zum Thema Spiele und Spielen in früherer Zeit etwas beitragen könnten. Ein erster Aufruf, sich nicht nur zu erinnern, sondern aktiv auch Erinnerungen zur Dokumentation der Spielzeugsammlung einzubringen, stieß bereits auf reges Interesse. So hörte ich von den Kindheitserinnerungen eines „alten Lippstädters“, der zu berichten wusste, dass man früher Fußbälle aus Schweinedarm selbst herstellen konnte. Gesammelt, gereinigt, aufgeblasen und dann in einer Mannschaft aus Nachbarjungen verwendet, fand dieser Fußball, „Marke Eigenbau“ sicher oft Verwendung, zumal man früher auf den Straßen noch spielen konnte. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit, also einem Gespräch über die Spiele Ihrer Kindheit haben, dann kontaktieren Sie doch einfach das Stadtmuseum, alles weitere ergibt sich.

Zu berichten ist auch noch kurz von den ersten Schritten im Kulturplanungsprozess, der hier bis zum Sommer die Bedarfslage aller mit Kulturvermittlung Befassten, die Stärken und Schwächen der gegenwärtigen Strukturen und die Wünsche nach Veränderung aufgreifen soll. Es sind noch keine konkreten Ergebnisse zu verzeichnen, aber der Austausch ist mit Sicherheit einer besseren Zusammenarbeit „in Sachen Kultur“ förderlich. Die Treffen sind offen für alle Bürger, Sie können also bei Interesse noch einsteigen.

Dr. Marlies Wigge

Einleitung Oktober 2012

Liebe Mitglieder,

mit Barbara Birkert und Jürgen Leimeier begrüßen wir zwei neue Mitglieder im Beirat des Heimatbundes. Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit und sind sicher, dass beide auf ihre Art dazu beitragen werden, Ideen zu entwickeln und umzusetzen, die für die Programmgestaltung unseres Vereins wichtig sind.

Unser Winterprogramm konzentriert sich auf die Themen, die sich rund um die Lippstädter Türme ergeben. Die markanten Türme der Marienkirche, Jakobikirche und der Nicolaikirche waren schon in früheren Jahrhunderten für Reisende Ziel und Zeichen, dass bald die Stadt mit all ihren Möglichkeiten erreicht war. Die Türme hatten oft Funktionen, die für die Sicherheit der Stadt wichtig waren. Glocken und deren regelmäßiges Geläut waren in Lippstadt wie anderswo wichtig für die Tagesstruktur bevor „Normaluhren“ oder die eigene Taschen- und Armbanduhr selbstverständlich waren. Wir wollen uns mit verschiedenen Aktivitäten besonders dem Thema Glocken und Türme widmen und hoffen, dass damit ein weiteres Stück Stadt-und Kirchengeschichte auf interessante Weise vermittelt werden kann. Geplant ist die Fortsetzung dieser Themenreihe bis in den Sommer hinein.

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Heftes ist Schloss Overhagen. Ihm widmen sich der Beitrag von Dr. Reinhold Schneider (ab Seite 4) und ein Stadtspaziergang im Januar 2013.

Ihnen und uns wünsche ich einen schönen Herbst und den Veranstaltungen viele BesucherInnen

Dr. Marlies Wigge

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